Gertrud_ Maria Mägdefrau
Petra_ Martina Hesse
Magdalena_ Reinalde Schink
Gedicht_ Ulrike Almut Sandig
Regie_ Beate Kunath
Regieassistenz_ Marlen Pelny
Kamera_ Thomas Beckmann
2. Kamera_ Beate Kunath
Kamerassistenz_ Uli Krause
Licht_ Hendrik Reichel, Frank Schreiber
Ton_ Erik Wiesbaum
Tonassistenz_ Jan Soldat
Ausstattung/ Setbau_ Torsten Neundorf, Marek Liebermann, Frank Schreiber
Fotobearbeitung_ Yvonne Zückmantel, René Reuter, André Koch
Maske_ Stella Terlinden
Script/ Continuity_ Nicole Schink, Marlen Pelny
Schnitt_ Jana Teuchert
Musik_ Marlen Pelny
Musikmischung_ Kay Dubberke
Tonmischung_ Erik Wiesbaum
Catering_ Elke und Klaus Dieter Kunath, difranco
Kopierwerk_ Cine Postproduction Geyer Berlin
Filmtechnik_ Mondi Filmtechnik GmbH, Werkleitz e.V., Lichtservice Hauser, Chemnitzer Filmwerkstatt e.V.
Produktionsleitung_ Ralf Glaser
Produktionsbüro_ Ines Wolter
Produktionsassistenz_ Nicole Schink
Produktion_ Chemnitzer Filmwerkstatt,
[bi:kei]productions
Dank an_ Ehrenfried Schaller, Werner Lustig, Gerda Titz, Ingrid Labuhn, Familie Schink, Familie Kunath, Sirko Knüpfer, Astrid Lohse
gefördert von_ Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Kulturbüro der Stadt Chemnitz, Werkleitz
„im sommer sitzen die alten" erschien im Gedichtband „Streumen“ in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung Peter Hinke, Leipzig 2007 und ist im Onlineforum für Autoren und Autorinnen www.poetenladen.de erstveröffentlicht.
Kommentar der Filmemacherin Beate Kunath_
Wie sich Erinnertes über Jahre verändert, wie wir Erinnerungen zum Beispiel an Fotos festmachen und vor allem, wie wir Einschneidendes in unserem Leben versuchen festzuhalten, um es so getreu wie möglich zu erinnern, dies sind oftmals die Auslöser für meine Filme.
Im April 2006 besuchte ich eine Lesung der Leipziger Autorin Ulrike Almut Sandig. Vor allem von dem Gedicht „im sommer sitzen die alten“ nahm ich Gedanken und Bilder mit auf den Heimweg.
In dem Gedicht wird die Gewitterangst von alten Leuten und deren gepackter Koffer in einem einfachen Dorf thematisiert. Gute Blitzableiter waren lange eine Besonderheit und so haben die Dorfbewohner vor allem Angst bei Gewitter und so haben sie immer einen Koffer mit ihrem Hab und Gut griffbereit. Gepackte Koffer kenne ich persönlich aus den Erzählungen meiner Großmutter, gepackt war ihr Koffer bei jedem Bombenangriff auf die Stadt Chemnitz.
Die literarische Vorlage für meinen Film muss nicht unbedingt als Gedicht über zwei Frauen interpretiert werden. Es ist meine ganz eigene Variante.
Comment by the director Beate Kunath_
How do our memories change over the years, how do we keep them alive with photos for instance and moreover, how do we try to keep the memories of important changes in our life to remember them as clearly as we can: These questions are the main inspiration of my film work.
In April 2006 I went to a reading by Leipzig’s author Ulrike Almut Sandig. Especially the poem „im sommer sitzen die alten (in summer they sit, the elderly)“, gave me a lot of thoughts and pictures for my walk home.
The poem itself talks about the fear of lighting by the elderly and the packed suitcases they used to have in their villages. Good lightning conductors use to be something very rare and because of that, people living in the countryside have been afraid especially during the lightning and had a ready packed suitcase with there belongings in it.
I myself remember a packed suitcase from the stories my late grandmother used to tell. She always had her suitcase ready packed at every bomb alert of her home town Chemnitz.
The poem does not need to be an interpretation of a poem about two women. It is my very own interpretation.
© 2009
|